Archiv für September 2010

3. Oktober 2010: „Tag der kulturellen Vielfalt“

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Am Sonntag, den 3. Oktober 2010, veranstaltet der AusländerInnenbeirat Marburg den „Tag der Kulturellen Vielfalt“ ab 14.00 Uhr im KFZ (Schulstr. 6, Marburg). Auch die YXK-Marburg bringt sich zu diesem Anlass mit kulinarischen Köstlichkeiten der kurdischen Kultur ein.
Weitere Informationen, sowie das Programm finden sich auf der Homepage des AusländerInnenbeirats Marburg.

Der Eintritt ist kostenlos, alle Interessierten sind aufgerufen diesen Tag gemeinsam mit uns zu teilen.

18. Internationales Festival

„Freiheit für ÖCALAN – Frieden in Kurdistan“

„Bewahren wir unser Dasein und erlangen wir unsere Freiheit!“

Internationales Kulturfestival 2010

Das 18. Internationale Kurdische Kulturfestival findet am 18. September 2010 im Kölner RheinEnergieStadion statt. Der Eintritt kostet 10,00 €.
Nach der Loveparade-Katastrophe in Duisburg mit 21 Toten wollte die Stadt Dinslaken keine Verantwortung mehr übernehmen und sowohl aus technischen als auch aus bürokratischen Gründen musste das geplante Datum (11. September) verschoben und der Veranstaltungsort neu bestimmt werden.
Der Inhalt und das Programm des Festivals bleibt unverändert.
YEK-KOM entschuldigte sich für die notwendigen Änderungen und bittet um Verständnis.
Das Festival trägt das Motto „Bewahren wir unser Dasein und erlangen wir unsere Freiheit!“ und ist den fünf kürzlich hingerichteten Kurden in Ostkurdistan gewidmet.
Thematisiert wird zudem die Demokratische Autonomie in Kurdistan, der Militärputsch am 12. September 1980 in der Türkei und das physische, kulturelle und politische Massaker gegen die KurdInnen.

Aus dem Raum Marburg/ Gießen werden Busse nach Köln fahren. Die Hin- und Rückfahrt kostet zusammen 10,00€. Wendet euch bei Interesse per E-Mail an die YXK-Ortsgruppe Marburg: yxkmarburg@gmail.com

Mit vereinter Stimme gegen den Krieg


Zum 1.9.2010, dem bundesweiten Antikriegstag, organisierte die Kampagne TATORT-Kurdistan Hessen zusammen mit VertreterInnen des Kreisverbandes der Linken aus Frankfurt und anderen Organisationen in einem antimilitaristischen Bündnis eine gemeinsame Kundgebung in Frankfurt an der Konstabler Wache mit anschließender Demonstration durch die Innenstadt.
Unter dem Motto „An Krieg wieder gewöhnen? Niemals!“ wurde ab 15 Uhr in verschiedenen Reden zu drei Schwerpunkten Afghanistan, Militarismus in der BRD und Kurdistan-BRD-Türkei lautstark informiert. Gemeinsame Forderungen der BündnispartnerInnen sind u.a. der sofortige Abzug der Bundeswehr aus Afghanistan, die Beendigung des Militarismus an Schulen und Universitäten in Deutschland und der Stopp deutscher Waffenexporte in die Türkei, sowie die Anerkennung und Entkriminalisierung der in Deutschland lebenden KurdInnen.
Die Reden wurden gehalten von VertreterInnen der Kampagne TATORT-Kurdistan (Verband der Studierenden aus Kurdistan – YXK), dem Kreisverband der Linken, dem Verband Afghanischer Studierender, der GEW Studierendengruppe Frankfurt, der DFG-VK Hessen, der Totalen Kriegsdienstverweigerungs-Initiative Gießen, der Linksjugend SOLID Frankfurt und der Friedens- und Zukunftswerkstatt. Dazu wurden informative Stände aufgebaut, Schauspiele aufgeführt und abschließend kurdische Live-Musik vorgetragen, was zusammen mit regem und interessierten Publikumsverkehr zu einem erfolgreichen, informativen und aufmerksamkeitserregenden Aktionstag geführt hat. Ab 18 Uhr sammelten sich über 100 Leute für eine gemeinsame Demonstration zum DGB-Haus.
Wir, der Verband der Studierenden aus Kurdistan (Hessen) als Vertreter der Kampagne in Hessen, bedanken uns bei allen BündnispartnerInnen für die konstruktive und gelungene Zusammenarbeit und hoffen auf weiteren solidarischen Austausch in der Zukunft.

Hier die Berichte und Bilder der Aktionen aus anderen Städten:
Blog der Kampagne TATORT Kurdistan
Nachrichtenplattform Indymedia